Mindestgrenze passt nicht zur Packungsgröße vom Lieferanten

Meldebestand, Sicherheitsbestand, NOS-Artikel
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MaierSanitaerAG
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Mindestgrenze passt nicht zur Packungsgröße vom Lieferanten

Beitrag von MaierSanitaerAG »

Bei uns sind manche Kleinteile wie Dichtringe oder Schrauben ständig leer, obwohl wir im Programm eine Grenze zum Nachbestellen hinterlegt haben. Das Problem ist, unser Lieferant schickt nur ganze Packungen mit hundert Stück, wir brauchen aber oft nur zwanzig. Dann bestellen wir zu viel und die Fächer laufen über. Wie macht ihr das mit solchen Artikeln, die nie ausgehen dürfen, aber nur in großen Mengen kommen?
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clairetaylor
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Re: Mindestgrenze passt nicht zur Packungsgröße vom Lieferanten

Beitrag von clairetaylor »

Ursache ist meist nicht die hinterlegte Grenze selbst, sondern die Differenz zwischen Bedarf und Verpackungseinheit. Der Vorschlag meldet zwanzig Stück Bedarf, bestellbar sind aber nur hundert, deshalb pendeln Sie zwischen Leerstand und Überbestand. Bewährt hat sich folgendes Vorgehen: Legen Sie den Mindestbestand mit etwas Puffer an, etwa über dem typischen Bedarf bis zur nächsten Lieferung. Gehen Sie dann auf Lieferantenartikel, wählen Sie den Artikel und nutzen Sie Artikel in Bestellung. Im Dialog Eingabe Bestellvorschlag sehen Sie Lagerbestand und Bestellvorschlag, dort tragen Sie bewusst die volle Packungseinheit ein und nutzen das Feld Vermerk für Packung. Ist die Position schon in der Bestellliste, wird die Menge auf Wunsch addiert. Arbeiten Sie danach über den Knopf Bestellung im Bestellprogramm weiter, prüfen Sie Anzahl und Lieferdatum, nutzen Sie SummeBerechnen und geben Sie die Bestellung über Übernahme in Wareneingang weiter. So bleiben kritische Kleinteile verfügbar, ohne dass das Fach dauerhaft überläuft.
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