DataMatrix auf Kleinetiketten: 300 dpi und Imager wirklich nötig?

Scanner, mobile Datenerfassung, Etikettendruck
Antworten
cpeters
Beiträge: 3
Registriert: Di 21. Jul 2026, 20:38

DataMatrix auf Kleinetiketten: 300 dpi und Imager wirklich nötig?

Beitrag von cpeters »

Ich betreue den Nachschub für drei Filialläger und wir etikettieren Kleinteile im Zentrallager mit Thermotransfer auf 38x25 mm Polyester. Seit der Umstellung auf DataMatrix mit Seriennummer und Charge liegt die Erstleserate mit unseren alten 1D-Laserscannern nur noch bei etwa 70 Prozent, trotz 203 dpi Druck. Die Kollegen müssen oft mehrfach scannen oder manuell nachtragen, was den Wareneingang ausbremst. Bringt hier der Wechsel auf 300 dpi und Imaging-Scanner mit guter Tiefenschärfe einen spürbaren Unterschied? Oder sollten wir zusätzlich die Modulgröße erhöhen und die Fehlerkorrektur anpassen? Mich interessieren praxiserprobte Kombinationen aus Druckauflösung, Farbband und Scannertyp.
Betreiber des Forums
TaylorCom Softwareentwicklung, Inhaberin Claire Taylor, Hummelweg 6, 32549 Bad Oeynhausen – Hersteller der Lagersoftware LAGER 6000.
Telefon 05731 259 42 48 · E-Mail support@winlager.de
lager2002.de · LAGER 6000 · Inventur · Demo Data Warehouse · Shop · Rückruf anfordern
clairetaylor
Site Admin
Beiträge: 116
Registriert: Mi 8. Jan 2025, 11:00

Re: DataMatrix auf Kleinetiketten: 300 dpi und Imager wirklich nötig?

Beitrag von clairetaylor »

Ursache ist eindeutig die Scannertechnik: Ein reiner 1D-Laserscanner kann DataMatrix prinzipbedingt nicht zuverlässig decodieren, die 70 Prozent Erstleserate sind daher normal und werden durch mehrmaliges Nachscannen nicht besser. Hier hilft nur ein Umstieg auf Area-Imager mit 2D-Freigabe und guter Tiefenschärfe im Tastaturmodus, der Ziffern plus Enter sendet, damit im Wareneingang über Taste E oder EAN-Scan im Eingangsmodus direkt der Dialog Wareneingang Manuell öffnet. Für 38x25 mm Polyester ist 300 dpi Thermotransfer mit Harz-Farbband praxiserprobt, 203 dpi erzeugt bei kleinen Modulen zu ausgefranste Kanten. Passen Sie im Menü Etiketten über Etikettendesigner starten die Vorlage *.lbl an: Modulgröße erhöhen, großzügige Ruhezone lassen, ECC200 aktiv lassen und mit Etikettenvorschau prüfen. Drucken Sie über Schaltfläche Etiketten mit Option aktuelle Stückzahl berücksichtigen und testen Sie die Charge im Wareneingang der Filialen mit mehreren Winkeln und Abständen.
Antworten