Mit LAGER 6000 erfassen Sie Inventurbestände per Scan statt per Zettel. Das spart Zeit, reduziert Tippfehler und macht Differenzen sofort sichtbar.
Der Barcode Scanner liest EAN oder internen Barcode. LAGER 6000 findet den Artikel sofort.
Die gezählte Menge wird direkt eingetragen. Das funktioniert mit USB-Scanner oder Mobilscanner.
Ist- und Sollbestand werden verglichen. Abweichungen können geprüft und korrigiert werden.
Bei manueller Inventur entstehen Fehler durch unleserliche Notizen, vertauschte Artikelnummern oder späteres Abtippen. Eine Inventur mit Barcode Scanner erfasst die Daten direkt am Lagerplatz.
Passende Detailseiten: Inventur-Modul, Barcode-Verwaltung, Mobilscanner und Artikelverwaltung.
Der haeufigste Grund fuer eine lange Inventur ist nicht langsames Zaehlen, sondern fehlende Vorbereitung. Drei Dinge sollten vorher stimmen.
Erstens muessen die Artikel einen lesbaren Barcode tragen. Wo der Herstellercode fehlt oder unleserlich ist, drucken Sie vorab eigene Etiketten aus LAGER 6000. Zweitens sollten alle offenen Wareneingaenge und Lieferscheine gebucht sein, sonst zaehlen Sie gegen einen veralteten Sollbestand. Drittens braucht jeder Zaehlbereich eine klare Abgrenzung, damit kein Regal doppelt oder gar nicht erfasst wird.
Bei mehreren Lagerorten lohnt es sich, die Bereiche vorher aufzuteilen und je Bereich eine eigene Zaehlung zu fahren. Das macht spaetere Differenzen nachvollziehbar.
Am Regal scannen Sie den Artikel und tragen die gezaehlte Menge ein. Der Scanner uebernimmt die Identifikation, Sie uebernehmen nur noch die Zahl. Genau das spart die Zeit: Die fehleranfaelligen Schritte - Artikelnummer ablesen, notieren, spaeter abtippen - fallen weg.
Mit einem USB-Scanner am Rechner oder Notebook zaehlen Sie dort, wo der Arbeitsplatz steht. Mit einem mobilen Scanner gehen Sie durchs Lager und erfassen direkt am Regal; die Daten kommen anschliessend in die Software. Welches Geraet wofuer passt, steht auf der Seite zum Mobilscanner.
Taucht ein Artikel mehrfach auf, etwa an zwei Lagerplaetzen, erfassen Sie ihn zweimal; die Mengen werden addiert. Ein Artikel ohne Treffer im Bestand faellt sofort auf und kann direkt angelegt oder geklaert werden, statt erst beim Abtippen aufzufallen.
Nach der Zaehlung stellt LAGER 6000 Soll und Ist gegenueber. Interessant ist nicht die Liste aller Artikel, sondern die der Abweichungen. Sie ist in der Regel kurz genug, um jede Position einzeln anzusehen.
Typische Ursachen lassen sich am Muster erkennen: Ein nicht gebuchter Wareneingang zeigt sich als Plus bei allen Artikeln einer Lieferung. Ein vergessener Verkauf oder Eigenverbrauch als einzelnes Minus. Verwechselte Varianten - zwei Groessen desselben Artikels - als Plus beim einen und Minus beim anderen, meist in gleicher Hoehe.
Erst wenn die Abweichungen geklaert sind, werden sie als Bestandskorrektur gebucht. Die Buchung bleibt in der Bewegungshistorie mit Datum und Benutzer nachvollziehbar, und die Inventurlisten lassen sich fuer die Unterlagen ausdrucken.
Der Gewinn liegt weniger in der reinen Zaehlgeschwindigkeit als in dem, was danach wegfaellt: das Abtippen und die Fehlersuche. Bei einer Zettelinventur entsteht ein grosser Teil der Differenzen erst bei der Nachbearbeitung, nicht am Regal.
Deshalb lohnt sich die Scanner-Erfassung vor allem dort, wo viele Artikel oder aehnliche Varianten im Spiel sind. Bei wenigen Dutzend Positionen tut es eine gedruckte Zaehlliste genauso.
Wer unterjaehrig zaehlt, statt einmal im Jahr alles stillzulegen, kann einzelne Bereiche nacheinander aufnehmen. Den allgemeinen Ablauf samt Stichtagsinventur beschreibt die Seite Inventur mit LAGER 6000.
Fuer die Zaehlung am Arbeitsplatz genuegt ein USB-Scanner. Soll am Regal gezaehlt werden, ist ein mobiler Scanner sinnvoll. Einen Vergleich der Geraetearten finden Sie auf der Seite zum Mobilscanner.
Sie koennen eigene Barcodes erzeugen und Etiketten direkt aus LAGER 6000 drucken. Alternativ laesst sich die Artikelnummer von Hand eingeben.
Nicht zwingend. Neben der Stichtagsinventur koennen Sie einzelne Lagerbereiche nacheinander aufnehmen. Wichtig ist nur, dass waehrend der Zaehlung eines Bereichs dort keine Bewegungen gebucht werden.
Nein, und das ist Absicht. Die Software zeigt die Abweichungen an; gebucht wird erst, wenn Sie sie geprueft und freigegeben haben.
Ja. Zaehlblaetter, Ergebnislisten und Differenzlisten lassen sich drucken und fuer die Unterlagen ablegen.
Das haengt an Artikelzahl und Lagerstruktur. Den groessten Unterschied macht nicht das Scannen selbst, sondern der Wegfall von Abtippen und Fehlersuche danach.