Restore auf Testsystem inkonsistent - wie prüft ihr Backups vor Update-Rollout?

Backups, Updates, Wiederherstellung
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FriedrichElektroAG
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Restore auf Testsystem inkonsistent - wie prüft ihr Backups vor Update-Rollout?

Beitrag von FriedrichElektroAG »

Wir betreiben drei Lagerstandorte mit zentraler Warenwirtschaft und rund 14000 Artikeln inklusive Seriennummern und Chargen. Vor dem letzten Funktionsupdate habe ich manuell ein Vollbackup der Datenbank sowie der Etikettenvorlagen und Scannerprofile auf ein NAS abgelegt. Beim Einspielen auf dem Testsystem fiel auf, dass Bestände und Mindestbestände nicht mit dem Produktivstand übereinstimmten. Wie stellt ihr sicher, dass ein Restore wirklich konsistent ist? Prüft ihr Transaktionsprotokolle, Wareneingänge und offene Bestellungen nach? Mich interessiert besonders, wie ihr bei großen Datenmengen Updates gestaffelt ausrollt und dokumentiert, um im Fehlerfall schnell auf die Vorversion zurückzukehren.
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clairetaylor
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Re: Restore auf Testsystem inkonsistent - wie prüft ihr Backups vor Update-Rollout?

Beitrag von clairetaylor »

Ursache ist in der Regel eine Sicherung bei laufendem Betrieb. Wird die Datenbank manuell auf das NAS kopiert, während noch gebucht wird, passen Bestände, Bestellt-Mengen und Monatsbestände nicht zusammen. Vorgehen für einen konsistenten Stand: Kasse und Lagerprogramm schließen, dann in DatenZIP den Zielordner prüfen und Datensicherung starten. Den Lauf bis Schritt 10 abwarten bis die Meldung Sicherung wurde erstellt mit Größe der Datei erscheint, zusätzlich Info-Textfeld und freien Speicherplatz kontrollieren. Im ZIP sind dann DatenbankMySQL.sql, mylager.sql, mylieferrt.sql, lagerort.sql sowie INI-Dateien enthalten. Für den Restore-Test auf dem Testsystem nach dem Einspielen die Inventurliste aus InventurlisteExport mit dem Produktivstand vergleichen. Im Wareneingang über Extras den Punkt Lagerbestand prüfen ob Hinweis Bestellmenge stimmt ausführen, danach Offene Bestellungen drucken und die Spalten Bestellt sowie Stück geliefert stichprobenweise an Seriennummern und Chargen prüfen. Rollout gestaffelt durchführen: erst Testsystem freigeben, dann einen Standort produktiv nehmen, Kopie-Ziel und revisionssicheres Verzeichnis mit Wochentagen sowie FTP-Upload nutzen und den Zeitpunkt dokumentieren, damit die Vorversion im Fehlerfall sofort zurückgespielt werden kann.
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