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Mindestbestand und Bestellvorschlag: So hört das Raten auf

Bestellwesen

Mindestbestand und Bestellvorschlag: So hört das Raten auf

Von TaylorCom Softwareentwicklung Lesezeit: 6 Minuten

In den meisten Betrieben entsteht die Bestellung im Kopf: Jemand geht durchs Lager, sieht eine Lücke und bestellt nach. Das funktioniert, solange eine Person alles überblickt. Sobald das Sortiment wächst oder mehrere Leute bestellen, entstehen zwei Probleme gleichzeitig – Ladenhüter in der einen Ecke, Lieferlücken in der anderen.

Die drei Zahlen, die zählen

Den Meldebestand sinnvoll ansetzen

Als Faustregel: Meldebestand = Verbrauch pro Woche mal Wiederbeschaffungszeit in Wochen, plus Mindestbestand. Verkaufen Sie zehn Stück pro Woche, der Lieferant braucht zwei Wochen, und Sie wollen fünf Stück Puffer, dann liegt der Meldebestand bei 25.

Den Wochenverbrauch müssen Sie nicht schätzen – er steht in Ihren Auswertungen. Wichtig ist, dabei auf einen aussagekräftigen Zeitraum zu schauen und saisonale Artikel getrennt zu betrachten.

Nicht jeder Artikel braucht dieselbe Behandlung

Es lohnt nicht, für jeden Artikel im Sortiment Werte zu pflegen. Sinnvoll ist eine Dreiteilung:

Der Bestellvorschlag ist ein Vorschlag

Eine Warenwirtschaft kann anhand dieser Werte eine Liste erzeugen: Was ist unter den Meldebestand gerutscht, und wie viel müsste bestellt werden? Das ersetzt nicht Ihre Entscheidung, aber es ersetzt das Durchlaufen der Regale.

Prüfen Sie die Liste vor dem Absenden trotzdem. Eine einzelne Großbestellung eines Kunden kann einen Artikel unter die Schwelle drücken, ohne dass sich am normalen Verbrauch etwas geändert hat.

Zwei Fehler, die immer wieder vorkommen

Fazit

Wie sich Mindestbestände in LAGER 6000 hinterlegen lassen, zeigt die Seite Mindestbestand im Lager.

Mindest- und Meldebestand sind keine Theorie, sondern die beiden Zahlen, die Ihr Kapital im Regal bestimmen. Wer sie für die wichtigsten Artikel sauber pflegt und offene Bestellungen im System führt, bekommt eine Bestellliste, der man vertrauen kann – und spart sich den wöchentlichen Rundgang mit dem Notizblock.

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